Interview

Lieber Stefan, du bist Autor/in bei REDRUM BOOKS. Erfüllt sich damit ein lang gehegter Traum, oder hast du früher bereits Bücher auf den Markt gebracht? (Bitte keine Titel nennen, nur Anzahl und was es war, bspw. Roman, Sachbuch ...)

 

Ich habe praktisch noch keine Veröffentlichungen vorzuweisen, und damit erfüllt sich ein lang geträumter Traum – aber nicht ganz. Eigentlich sollte das erste Buch ja ein ganzer Roman werden, bis mich Michael überzeugte, mit der Novelle zu starten. Ich habe auf ihn gehört, glücklicherweise. Weniger ist wohl manchmal wirklich mehr.

 

Hörst du Musik, während du schreibst und falls ja, welche Richtung (bspw. Klassik, Rock, Rap, spezielle Band/s)?

 

Nein, denn Musik lenkt mich vom Schreiben ab.

 

Wieviel Zeit hast du für dein aktuelles bzw. letztes Werk benötigt - inklusive Recherche?

 

Alles in allem etwa ein Dreivierteljahr, mit einer kurzen Unterbrechung von 18 Jahren.

 

Quasi ein Wimpernschlag! :-) Schreibst du einfach drauflos und die Geschichte entwickelt sich, oder arbeitest du streng nach einem vorab ausgearbeiteten Skript?

 

Ich mache mir vorher schon Gedanken über die Dramaturgie. Beim Schreiben kommt dann eh alles anders, als man denkt. Die Geschichte sucht sich ihren eigenen Weg. Das ist in der Regel ein gutes Zeichen, aber grundsätzlich versuche ich, mich an das zu halten, was ich in groben Zügen für die Handlung vorgesehen habe.

 

Wo schreibst du bevorzugt?

 

Am Schreibtisch, mit so viel Ruhe wie möglich.  

 

Auf einer Skala von 1 (keimfrei sauber) bis 10 (gerade noch beherrschbares Chaos): Wie ordentlich sieht es an deinem Arbeitsplatz aus, wenn du in die Tasten hämmerst?

 

Im Unterschied zum Rest meiner Wohnung sieht es an meinem Schreibplatz sehr ordentlich aus. Alles außer PC, Notizblock und Kaffeetasse lenkt ab...

 

Zu welche Tages- oder Nachtzeit kommen dir für gewöhnlich die besten Ideen?

 

Die Ideen kommen in der Regel beim Schreiben. Oder wenn ich unterwegs bin, also selten nachts.

 

Du bist durstig bei der schriftstellerischen Arbeit. Wer ist dein Favorit? Kaffee, Tee, Kakao, Wodka oder nichts von allem?

 

Wasser und Kaffee, aber auch etwas Alkohol kann manchmal Wunder wirken.

 

Naschst du nebenher?

 

Nein.

 

Welchen Stellenwert nimmt der Humor in deinem Leben ein?

 

Ich glaube, bei den meisten Menschen nimmt der Humor einen größeren Stellenwert ein, als sie merken oder merken wollen. Wenn man die Augen offenhält, sieht man plötzlich ständig (irr-)witzige Situationen. Die kann man gar nicht wieder "wegsehen".

 

Hast du ein oder mehrere Haustiere? Falls ja, was für welche?

 

Nein.

 

Magst du Gartenarbeit?

 

Ich schaue anderen gerne bei der Gartenarbeit zu.

 

Was gibt es Positives über deinen derzeitigen Wohnort zu sagen?

 

In Berlin gibt’s alles. Und meistens noch doppelt.

 

 

Verrate uns einen oder zwei deiner Lieblingsfilme (nicht Bücher).

 

"Barry Lyndon",  den Anfang von "The Killing", weil man innerhalb von 30 Sekunden in der Geschichte "drin" ist, "American Beauty" und viele mehr.

 

Was schätzt du an deinen (echten) Freunden am meisten?

 

Ihre Zuverlässigkeit.

 

Wieso hast du dich für das Genre Thriller entschieden?

 

Ich würde sagen, die Geschichte hat sich für das Genre entschieden.

 

Gibt es einen absoluten Lieblingsschriftsteller, der dich mehr als alle anderen beeindruckt bzw. geprägt hat?

 

Bei Büchern lese ich weniger nach Schriftstellern, sondern Buch-spezifisch. Aber ich habe fast alles von Franz Kafka und George Orwell gelesen (die übrigens viel weniger düster sind, als man denkt!).

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